Ein defekter Scheinwerfer ist keine Katastrophe. Im Gegenteil: Meist ist nur die Glühbirne defekt, sodass kein Werkstattbesuch notwendig ist. Mit wenigen Handgriffen lässt sich das Problem beheben. Wenn du einen Defekt bemerkst, solltest du schnell die Glühbirne am Auto wechseln, denn Scheinwerfer & Co. gehören zu den sicherheitsrelevanten Bauteilen an deinem Fahrzeug. So einfach geht’s!

Für den Wechsel der Glühbirne am Auto gibt es keine allgemeingültige Anleitung, denn jedes Fahrzeug nutzt verschiedene Lampentypen und Systeme, sodass der Austausch immer Unterschiede aufweist. Dennoch gibt es einige Grundregeln, die du beachten solltest, wenn du die Glühbirne am Auto wechseln musst. Darüber klären wir dich im folgenden Ratgeber auf.

Wenn der Scheinwerfer nicht mehr leuchtet, ist meist die Glühbirne defekt. Das ist ganz einfach zu erkennen: Bei kaputten Leuchten ist der Glühfaden gerissen. Sollte die Lampe intakt sein, dann liegt möglicherweise ein anderes Problem vor.


Vielleicht hat sich ein Marder am Fahrzeug zu schaffen gemacht und Kabel durchgebissen. Möglicherweise ist die Lichtmaschine kaputt oder eine Sicherung ist durchgebrannt. Weil der Austausch der Glühbirnen nicht teuer und zeitintensiv ist, solltest du hiermit beginnen. Und: Wenn alle anderen Lichter funktionieren, ist das ein wichtiges Anzeichen dafür, dass die betroffene Birne defekt ist.

Herausforderungen beim Wechsel der Leuchte

Eigentlich ist der Glühbirnenwechsel nicht schwer, doch vor allem bei neueren Fahrzeugen kann die Reparatur zur Herausforderung werden. Der Motorraum ist voll mit Technik, sodass der Platz hinter den Scheinwerfern begrenzt ist. Daher sind kleine Hände und flinke Finger empfehlenswert.

Viele Autofahrer und Automobilclubs haben zuletzt kritisiert, dass der Austausch einer defekten Glühbirne für Laien kaum möglich ist. Daher haben die Hersteller zuletzt daran gearbeitet, den Birnenwechsel zu vereinfachen. Dennoch gibt es Fahrzeuge, bei denen die eigenständige Reparatur nicht möglich ist. Wer Scheinwerfer mit LED- oder sogar Xenon-Leuchten hat, der sollte besser in die Werkstatt fahren!

Bei Auto mit herkömmlichen Halogen-Leuchten ist der Austausch in der Regel kein Problem. Eine ausführliche Anleitung ist im zugehörigen Handbuch zu finden. Meist befindet sich auf der Rückseite der Scheinwerfer eine runde Abdeckung, die sich einfach abnehmen lässt, um das Leuchtmittel zu tauschen. Bei einigen Fahrzeugen ist es aber auch notwendig, den ganzen Scheinwerfer auszubauen.

H7 oder H4? Das richtige Leuchtmittel finden

Natürlich ist die Reparatur nicht möglich, wenn du keinen passenden Ersatz für die defekte Glühbirne besorgst. Bevor du die Glühbirne am Auto wechseln kannst, solltest du dich über das richtige Leuchtmittel informieren. Die notwendigen Daten findest du im Handbuch oder auch im Internet.

Bei den meisten Fahrzeugen kommen die Leuchten vom Typ H4 oder H7 zur Anwendung. Diese Leuchtmittel lassen sich aufgrund eines veränderten Sockels nicht austauschen! Daher solltest du immer darauf achten, die passende Glühbirne in H4 oder H7 zu kaufen.

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Osram NIGHT BREAKER 200, H4, + 200% Licht, Halogenlampe für Scheinwerfer, 64193NB200-HCB, 12-V-Auto, Doppelbox (2 Lampen)
  • NIGHT BREAKER 200: Das hellste OSRAM Licht für Halogenscheinwerfer
  • Bis zu 200% mehr Helligkeit (Lichtoutput im Vergleich zu den Mindestanforderungen der ECE R112/R37 )
  • Bis zu 150m langer Lichtkegel
  • Bis zu 20% weißeres Licht
  • Verfügbar in H4 und H7

Aufgepasst! Die neuen Glühbirnen darfst du niemals mit bloßen Händen anfassen, sondern immer nur mit sauberen Handschuhen oder einem fusselfreien Tuch. Andernfalls sammelt sich Fett am Glas, das die Langlebigkeit der Birnen beeinflusst.

Vielleicht stößt du bei deiner Suche im Netz auf alternative LED-Leuchten, die sich als Ersatz für die H7 Halogen-Leuchten nutzen lassen. Insbesondere bei den Produkten aus Fernost sprechen wir eine deutliche Warnung aus! Zum einen können diese LED-Leuchten eine Warnmeldung im Display verursachen, zum anderen sind sie im Straßenverkehr nicht zugelassen.

Lediglich bekannte Hersteller, wie Osram oder Philipps, bieten zugelassene Ersatzprodukte an. Du solltest allerdings darauf achten, dass die H7-LED-Leuchten tatsächlich für dein Fahrzeugmodell freigegeben sind, denn die Zulassung ist nicht allgemeingültig!

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Bei Blinker, Kennzeichenbeleuchtung oder Bremslicht benötigst du andere Leuchtmittel. Oft kommen hier PY21W, R5W oder ähnliche Glühbirnen zum Einsatz. Es lohnt sich, ein Komplettset mit unterschiedlichen Leuchtmitteln und Sicherungen dabei zu haben, damit eine defekte Leuchte direkt an Ort und Stelle ausgetauscht werden kann. Denn die funktionierende Beleuchtung am Auto trägt maßgeblich zur Verkehrssicherheit bei.

Glühbirne am Auto wechseln: So geht’s!

Wir können nicht die ideale Schritt-für-Schritt-Anleitung für dein Auto liefern, denn dazu sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Fahrzeugmodellen zu groß. Allerdings geben wir dir wichtige Hinweise, damit der Birnentausch zum Erfolg wird.

  • Zunächst solltest du dein Auto wie üblich abstellen und gegen Wegrollen sichern, beispielsweise mit der Handbremse. Schalte die Zündung ab und ziehe zur Sicherheit den Zündschlüssel ab.
  • Anschließend öffnest du die Motorhaube, um einen Blick auf die Scheinwerfer zu erhalten. Dort findest du meist eine Klappe bzw. eine runde Abdeckung, die sich einfach abnehmen lässt, um einen Zugang zum Leuchtmittel zu erhalten.
  • Nützlicher Hinweis: Bei einigen Fahrzeugen ist im Radhaus eine weitere Klappe versteckt, die eine bessere Erreichbarkeit des Scheinwerfers bietet. Dazu ist das Rad möglichst weit einzuschlagen, um den optimalen Zugang zu erhalten.
  • Wenn du den Zugang gefunden hast, musst du den Leuchtsockel entnehmen. Hier gibt es je nach Hersteller unterschiedliche Systeme. Manchmal ist der Sockel mit einer Halterung aus Draht fixiert, während der Sockel bei anderen Fahrzeugen mit einem Kunststoffclip gesichert ist.
  • Wichtig: Du darfst niemals an den Kabeln ziehen, sondern immer nur am Sockel. Andernfalls reißt du möglicherweise das Kabel ab, was teure Reparaturen notwendig macht.
  • Wenn der Sockel entfernt ist, kannst du die Birne einfach gegen das passende Ersatzmittel tauschen und alles wieder zusammenbauen. Nach einem Funktionscheck ist der Birnentausch abgeschlossen.

Wichtige Tipps im Handbuch

Vor dem Birnenwechsel solltest du einen Blick in das Handbuch deines Fahrzeugs werfen, um wichtige Tipps und Hinweise zu erhalten. Dort steht auch, welcher Leuchtentyp erforderlich ist. Im Blinker kommt beispielsweise eine andere Leuchte zum Einsatz als im Scheinwerfer oder den Rückleuchten.

Birnentausch an den Rückleuchten: Worauf ist zu achten?

Der Austausch einer defekten Glühbirne am Rücklicht deines Autos funktioniert ähnlich, wie schon am Beispiel des Frontscheinwerfers erklärt. In der Regel ist die Erreichbarkeit jedoch eingeschränkt, denn der Zugang ist nicht von hinten möglich. Stattdessen muss die Rückleuchte meist abgeschraubt werden, um die Leuchtmittel wechseln zu können.

Im Rücklicht sind die Glühbirnen meist eingesteckt. Zum Entnehmen musst du die Birne leicht nach unten drücken und drehen. Für die Halterung der Birne sind die seitlichen Nasen am Leuchtensockel verantwortlich. Du hast noch Fragen oder Unklarheiten? Auch zum Birnenwechsel an den Rückleuchten findest du passende Anleitungen im Handbuch oder im Internet.


Glühbirne am Auto wechseln: Kennzeichenbeleuchtung tauschen

Auch die Kennzeichenbeleuchtung ist vorgeschrieben und für das erfolgreiche Abschneiden bei der Hauptuntersuchung relevant. Bei einem Defekt drohen Strafen. Daher solltest du eine kaputte Beleuchtung direkt reparieren. Bei den meisten Fahrzeugen wird das „Nummernschild“ von ein oder zwei Birnen angeleuchtet, die sich oberhalb des Kennzeichens befinden.

Bei einem Defekt lässt sich die Abdeckung mit einem Schraubendreher entfernen. Das Leuchtmittel, auch Soffitte genannt, kann einfach aus der Halterung gehebelt werden, um das passende Ersatzmittel einzusetzen. Anschließend musst du nur noch die Abdeckung wieder einklicken bzw. anschrauben, dann ist der Wechsel erfolgreich abgeschlossen.

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